Mein Avatar im Spiegel

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Beschreibung

1. Wie künstliche "Gesundheits-Zwillinge" unser Leben verändern könnten.
Gestaltung: Sylvia Andrews.

19:05 Wie künstliche "Gesundheits-Zwillinge" unser Leben verändern könnten.

1. Nicht nur in der Film- und Spielebranche übernehmen Avatare die Identität von Nutzern und Protagonisten, auch in der Medizin haben künstliche Kreaturen längst ihren Platz gefunden. Als virtuelle Gesundheits-Zwillinge simulieren sie zum Beispiel die physiologischen Vorgänge von Menschen und können so gesundheitliche Veränderungen aufzeigen oder auch Therapien und Vorsorgemaßnahmen veranlassen.

Vor allem als Unterstützung für ältere, allein lebende Menschen eröffnen die Potentiale dieser Technologie neue Möglichkeiten des medizinischen Handelns: vom interaktiven Badezimmerspiegel, der als Schalt- und Kommunikationsplattform an die Medikamenteneinnahme erinnert und nach der aktuellen Befindlichkeit fragt, bis zum Toiletten-Sensor, der automatisch Harnwerte misst und Auffälligkeiten an den Hausarzt oder an Angehörige meldet. So vielversprechend diese Technologie aufs Erste klingt, wirft sie auch viele Fragen auf, vor allem hinsichtlich der Privatsphäre und der Autonomie des Patienten.

Ist es wünschenswert, dass Avatare Entscheidungen treffen und Informationen an Familie oder Mediziner weiterleiten können? Wie kommen Angehörigen damit zurecht, und welche Pflichten und Rechte ergeben sich für sie daraus? Diesen und weiteren Fragestellungen widmen sich Grazer Wissenschafter/innen in einem interdisziplinären Forschungsprojekt, wie Sylvia Andrews erfahren hat.

Zeitraum18 Jan. 2019

Medienabdeckung

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Medienabdeckung

  • TitelMein Avatar im Spiegel
    BekanntheitsgradNational
    Medienbezeichnung/OutletOe1: matrix - computer & neue medien
    MedienformatRadio
    Dauer/Länge/Größe12 Minuten
    Land/GebietÖsterreich
    Datum der Veröffentlichung18/01/19
    BeschreibungNicht nur in der Film- und Spielebranche übernehmen Avatare die Identität von Nutzern und Protagonisten, auch in der Medizin haben künstliche Kreaturen längst ihren Platz gefunden. Als virtuelle Gesundheits-Zwillinge simulieren sie zum Beispiel die physiologischen Vorgänge von Menschen und können so gesundheitliche Veränderungen aufzeigen oder auch Therapien und Vorsorgemaßnahmen veranlassen.

    Vor allem als Unterstützung für ältere, allein lebende Menschen eröffnen die Potentiale dieser Technologie neue Möglichkeiten des medizinischen Handelns: vom interaktiven Badezimmerspiegel, der als Schalt- und Kommunikationsplattform an die Medikamenteneinnahme erinnert und nach der aktuellen Befindlichkeit fragt, bis zum Toiletten-Sensor, der automatisch Harnwerte misst und Auffälligkeiten an den Hausarzt oder an Angehörige meldet. So vielversprechend diese Technologie aufs Erste klingt, wirft sie auch viele Fragen auf, vor allem hinsichtlich der Privatsphäre und der Autonomie des Patienten.

    Ist es wünschenswert, dass Avatare Entscheidungen treffen und Informationen an Familie oder Mediziner weiterleiten können? Wie kommen Angehörigen damit zurecht, und welche Pflichten und Rechte ergeben sich für sie daraus? Diesen und weiteren Fragestellungen widmen sich Grazer Wissenschafter/innen in einem interdisziplinären Forschungsprojekt, wie Sylvia Andrews erfahren hat.

    Produzent/AutorSylvia Andrews
    URLhttps://oe1.orf.at/player/20190118/540213
    PersonenBernhard Wieser, Martina Lang

Schlagwörter

  • digitale Medizin
  • Science and Technology Studies
  • Technikfolgenabschätzung