Modellbildung zur systematischen Berücksichtigung von Produktivitätsverlusten und Forcierungsmaßnahmen in der Kalkulation

Research output: Contribution to journalArticle

Abstract

Produktivitätsverluste entstehen durch eine unwirtschaftliche (nicht „normale“) Kombination der Produktions­faktoren, unter anderem auch aufgrund einer zu kurzen Bauzeit. Um trotz zu kurzer Bauzeit die erforderliche Leistung erbringen zu können, sind bereits in der Angebotsphase Forcierungsmaßnahmen für die eigentliche Bauphase zu erwägen. Eine nicht normale Kombination der Produktions­faktoren führt in weiterer Folge zu erhöhten Herstell­kosten. Gegenüber einer unsystematischen Forcierung kann mittels Optimierungs­verfahren eine geringere Kostensteigerung und damit ein vorhandenes Potenzial ausgenutzt werden. Der vorliegende Beitrag zeigt das Vorgehen bzw die Modell­bildung für eine systematische Berücksichtigung von Unsicherheiten in den Eingangsgrößen, von Produktivitätsverlusten infolge einer zu kurz vorge­gebenen Bauzeit und den Einsatz von probabilistischen Optimierungs­verfahren. Hierzu werden zunächst die Unsicherheiten und Berechnungen der Kalkulation, der Begriff der Produktivität, die Forcierung und die Optimierung erläutert. Auf Basis dieser Grundlagen wird das gebildete Berechnungsmodell dargestellt und am Beispiel des Musiktheaters Linz veranschaulicht. Abschließend werden der Nutzen und der weitere Forschungsbedarf dargelegt.
Original languageGerman
Pages (from-to)210-221
JournalBau aktuell
Volume5
Issue number6
Publication statusPublished - 2014

Fields of Expertise

  • Sonstiges

Treatment code (Nähere Zuordnung)

  • Basic - Fundamental (Grundlagenforschung)
  • Application
  • Theoretical

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